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PAAS - Bauwerksanierung                              

           

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Trockenlegung!?

Wird ein Verfahren unter der Bezeichnung Mauertrockenlegung angeboten, sollte eine Abtrocknung auch mit bewährten Methoden nachgewiesen werden. Der Einbau von Sperrschichten hat keine Abtrocknung des Mauerwerks zur Folge!   Nehmen wir z.b. das Kellermauerwerk eines Einfamilienhauses. Die Durchfeuchtung ist stark,  die Belüftung gering. Das durchfeuchtete Mauerwerksvolumen beträgt etwa 50qkm und bei angenommenen 12% Feuchtigkeitsgehalt und Ziegelmauerwerk (1600kg/qkm) sind in diesen Mauern pro qkm/192 Liter Wasser gespeichert. Jetzt werden die üblichen Sperren eingebaut (Horizontalsperre, Vertikalsperre, Drainage, Kiespackung, etc.) mit erheblichen Kostenaufwand. Zusätzlich wird ein Sanierputz aufgebracht, also nach allen Regeln der Kunst abgedichtet und Saniert. Eine Feuchtekonservierung! Ein Abbau der enormen Speicherfeuchtigkeit (50 qkm x 192 l. Wasser ergeben etwa 9600 l Wasser in dem gesamten Mauerwerk) kann jetzt nur noch über Verdunstung und Luftaustausch erzielt werden. Wird dieser Aspekt vernachlässigt, kann zwar eine trockene Putzoberfläche vorhanden sein (der Sanierputz hält die vorhandene Salzbelastung oft nur wenige Jahre aus) aber das Mauerwerk hinter dem Putz bleibt praktisch unverändert nass. Zu der bereits vorhandenen Speicherfeuchtigkeit kommt noch das Wasser, dass zum Vornässen und Anmachen des neuen Putzes benötigt wird, und das können erhebliche Wassermengen sein. Eine Verdunstung der Speicherfeuchtigkeit ist nur möglich, wenn die Raumluft aufnahmefähig ist. Hierzu müsste der Lüftungsvorgang optimiert werden z.B. mit einer gesteuerten Belüftung.  Da Luft aber nur sehr begrenzt aufnahmefähig ist, kann bei optimalen Bedingungen vieleicht pro Lüftungsgang 1 l Wasser abtransportiert werden. Es können also nur ca. 3-4 l Wasser pro Tag abgelüftet werden und dass auch nur in Zeiten, in denen kühle Außentemperaturen herrschen und das sind  ca. 120 Tage im Jahr. Optimale Bedingungen für die Belüftung ist eine Erwärmung der Außenluft um 10'C. Hat der Keller im Winter also 14'C fangen die optimalen Lüftungsbedingungen bei Außentemperaturen unter 4'C an. Eine geringere Erwärmung führt dann entsprechend weniger Speicherfeuchtigkeit ab. Ein Luftentfeuchter, der täglich 5 l Wasser entzieht, müsste 4,4 Jahre arbeiten um 8000 l Wasser abzubauen! Neben einer Anschaffung von ca. 700 Euro und Stromkosten von etwa 2600 Euro wäre es ein teurer Spass. Rhein theoretisch können so, immer optimale Bedingungen vorrausgesetzt, pro Jahr ca. 695 l Wasser von der Speicherfeuchtigkeit abgebaut werden. Bei 2% Restfeuchte bedeutet dies, nach etwa 11,5 Jahren, währe die Wand trocken, vorrausgesetzt Schimmel, Nitrate und Chloride haben in all den jahren nichts von Ihrem Problem bemerkt!  Diese theoretische Überlegung ist natürlich Statistik, zeigt sie aber was erforderlich ist, um ein stark belastetes Mauerwerk -trocken- zu bekommen, denn nur dann ist der Begriff Mauertrockenlegung gerechtfertigt/ j.h.schröters

                                                                                                                                                      

Heizstabtechnik/ konvektive Vortrocknung                                                                                                                              Das Mauerwerk wird hierbei auf 60-80Grad Celsius erwärmt, zusätzlich wird Luft durch das Porengefüge gedrückt um das Kondensat abzuführen was wiederum durch Luftentfeuchter gesammelt wird. Dieses verfahren ist bei fachgerechter Anwendung unproblematisch. Die Erwärmung des Mauerwerks, durch das Anblasen mit Heißluft, führt in der Regel zu Mauerwerksschäden da es hierbei zu erheblichen Temperaturspannungen auf Grund der oberflächlichen Erwärmung kommt!  Nach erfolgreicher Entfeuchtung wird die Wand nun mit Silicon-Microemulsion-Konzentrat oder PUR-Injektionsharz (gemäß WTA) im Nieder/ Hochdruckverfahren abgedichtet.

Wandtrocknung mit Heizpacker.

 

 

Detailansicht eines Heizpackers.

 

 

Konstruktionsschema eines Heizpackers für die Mauertrocknung von Innen, ohne Gebäudeausschachtung!