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Feuchtigkeit = Schäden = teure Sanierung!?

Wer nicht saniert, verliert! Wer falsch saniert, verliert erst recht!

Feuchtigkeits und Schimmelschäden führen zu einem erheblichen Wertverlust bei Immobilien.      Nach der Erfahrung des Rings Deutscher Makler können Feuchtigkeitsschäden den Verkaufswert einer Immobilie um bis zu 15 Prozent mindern. In extremen Fällen führen sie sogar zur Unverkäuflichkeit. Nicht Sanierung führt immer dazu, dass die Folgen von Feuchtigkeitsschäden immer wieder auftreten bzw. sich ständig weiter ausbreiten. Zum einen steigen dadurch die Kosten für Schadens- und Ursachenbehebung kontinuierlich an: Wartet man mit der Sanierung einer feuchten Mauer über ein Jahr, kann schon ein weiterer Wandabschnitt oder Teile des Fußbodens betroffen sein. In Bezug auf die Sanierungskosten kann man von einer Verdoppelung ausgehen. Zum anderen sinkt der Ertragswert des Gebäudes und damit auch der Verkaufswert, von dem außerdem noch die Instandsetzungskosten abgezogen werden können.

·         Sinkende Mieteinnahmen, steigende Heizkosten

Feuchtigkeitsschäden wirken sich aber nicht nur negativ auf den Verkaufswert eines Gebäudes aus, sondern auch auf die Mieteinnahmen. Bei Feuchtigkeit in der Wohnung wegen mangelhafter Außenisolierung stehen den Mietern 20 Prozent Mietminderung zu. Substanzgefährdende Putzschäden wegen Feuchtigkeit können die Miete um bis zu 50 Prozent mindern, starke Beeinträchtigung des Funktionswertes einer Wohnung durch aufsteigende Feuchtigkeit sogar um 60 Prozent. Darüber hinaus ist Schimmel auch ein Kündigungsgrund. Auch der Energieverlust durch Feuchtigkeitsschäden wird die Bewohner einiges kosten. Schon bei 10 Prozent Feuchtigkeit verliert eine Mauer 50 Prozent ihres Wärmedämmwertes.

Die Analyse & Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden gehört zu den schwierigsten Aufgaben der                           Bauwerksanierung und erfordert eine große Sachkenntnis.                                                                                                  Erst die exakte Kenntnis der Feuchtigkeitsursache ermöglicht eine dauerhaft erfolgreiche Sanierung. Feuchte Wände in Keller oder Wohnraum sind nicht zwangsläufig auf eine schadhafte Abdichtung zurückzuführen! In Unkenntnis dessen werden nicht selten von selbsternannten Fachfirmen unsinnige Sperren für viel Geld eingebracht und Abgedichtet. Mit dem Ergebnis das der Keller wie versprochen Dicht ist. Nur eben sind die Wände immernoch feucht, der Eigentümer aber um 15´000,00 Euro leichter und um eine Erfahrung reicher. Rechtlich ist der Sachverhalt klar, der Keller wurde wie zugesagt abgedichtet, nur trocken, trocken ist er eben noch immer nicht! Meiner Einschätzung nach wird sich viel zu stark und viel zu voreilig auf ein Abdichtungskonzept festgelegt. Das vorhandensein von Salzen beispielsweise wird meist lediglich als Randerscheinung des feuchteschadens gewertet und nicht sonderlich beachtet. Das Salze jedoch stark Hygrisch sind und somit Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und die Wand so von vornherein eine höhere Ausgleichsfeuchte eingeht findet meist keine sonderliche Beachtung. Dies in Verbindung mit ungünstigem Lüften und dem damit anfallenden Kondensatausfall, führt meist schon zu großen Feuchte-,Schadensbildern die jedem Laien suggerieren hier gehört der Keller neu Abgedichtet. Wird nun noch mit einem modernen elektronischem Messgerät die Bauteilfeuchte gemessen scheint der Sachverhalt eindeutig? Das die elektrische Widerstandsmessung in salzhaltigem Mauerwerk unsinnig ist sei hier nur am rande vermerkt. Insofern kann man die teilweise verwirrende Produktvielfallt, die immerwährende Empfehlung auf Einbau von Sperren und Abdichtungen  sowie die aggressive Werbung der "Fachmänner" für ihr Produkt oder ihre Verfahrensweise gut nachvollziehen.

Entfeuchtung:                                                                                                                                                                                    Eine wesentliche, aber oft seitens der Objekteigentümer, Planer und Ausführenden kaum beachtete und berücksichtigte flankierende Maßnahme zur Mauerwerkstrockenlegung ist die Mauerwerksentfeuchtung. Landläufig wird das nachträgliche Einbringen einer Horizontalabdichtung in ein Mauerwerk mit Mauerwerkstrockenlegung bezeichnet und davon ausgegangen, dass zugleich die Mauerwerksentfeuchtung automatisch erfolgt. Dies ist jedoch grundsätzlich so nicht richtig. Mit dem Einbringen der Horizontalabdichtung in ein Mauerwerk wird nur der kapillare feuchtetransport verhindert oder behindert, nicht jedoch eine Entfeuchtung bewirkt. Die oftmals in der Baupraxis zu hörende Aussage dass durch einen Sanierputz der diffusionsoffen ist, keine nennenswerte Beeinflussung der Wandaustrocknung entsteht ist einfach Falsch.

Ab einer diffusionsäquivalenten Luftschichtdicke Sd von 0,6m findet fast keine Verdunstung mehr statt. Ein Sanierputz mit 3cm Dicke und einem Diffusionswiderstandsfaktor 10-15 weist bereits einen Sd-Wert von 0,3 bis 0,6 auf und konserviert die Feuchtigkeit längerfristig (bis 10j.)im Mauerwerk.

j.h.schröters

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